Der Compass ist ein Italiener. Die Grundlage ist der Renegade. Und der ist ein Abkömmling des Fiat 500L. Der Motor ist ein durchaus sparsamer Europäer. Und trotzdem ist der Wagen durch und durch ein Jeep. Das ist nicht nur die Sache eines markanten Designs. Der Compass ist wie der Renegade ein echter Geländewagen. Meine Limited-Ausführung hat verschiedene einstellbare Geländemodi. Im Alltag greift der Allrad bei Bedarf automatisch zu.
Trotzdem ist der in Brasilien gefertigte Compass eher ein Asphalt-Junkie. Von der Ampel kommt er mit seinen hochgezüchteten 140 PS und dank des Automatikgetriebes äußerst flott weg. Trotz spirtziger Fahrweise begnügt sich die 2-Liter-Maschine im bergigen Land mit durchschnittlich 7 Litern auf 100 Kilometern. Unsere zwei Wolfsspitze haben im Heck etwas mehr Platz, als im Renegade.
von alleine abhebt
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Da bekommt man ein Auto mit Schnick und Schnack, aber die Motorhaube muss man wie bei einem Oldtimer öffnen. Also habe ich mir Gasdruckfedern eingebaut und kann die Haube jetzt sogar einhändig öffnen. Die Teile habe ich mir via AliExpress aus China kommen lassen. Auf der Plattform werden Sets zwischen 26 und 40 Euro angeboten. Ich habe die preiswerte Variante genommen und nichts daran auszusetzen.
Schraube unter der Haube
Bild anklicken und genauer ansehen.Offenliegende Schraubenköpfe sind nicht nach meinem Geschmack. Das Auto macht den Eindruck, als sei es nicht ganz fertig geworden. Zudem verkeimen solche Schrauben mit der Zeit. So habe ich kleine, aber feine Abdeckungen aufgesteckt. Die gibt es für 2,50 bis 3 Euro das Stück bei verschiedenen Anbietern auf AliExpress.