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Tagfahrlicht nachrüsten

Auch wenn er klein ist, ist der Buggy doch ein Hingucker. Aber um sicher zu gehen, wirklich nicht übersehen zu werden, habe ich dem roten Hüpfer Tagfahrlichter spendiert. Die Lampen habe ich in die Kotflügel eingebaut. Dort sehen sie durchaus noch dezent aus.

Die Lampen habe ich mir via Amazon bei einem Händler bestellt, der sich früher Handy-Garage nannte. Jetzt heißt er LED-Garage. Die Ware kommt wie der Buggy aus China. Gekostet haben die Lichter rund 50 Euro. Für die Installation habe ich etwa einen entspannten Tag gebraucht. Wer sich meine Anleitung genau anschaut, sollte in zwei Stunden (inklusive Kaffee- und Rauchpause) fertig sein.

Mehr Licht - H4-Umrüstung

Inzwischen wird der Buggy serienmäßig mit H4-Lampen ausgeliefert. Bis zum Frühjahr 2014 hatten die Fahrzeuge noch die 35/35-Watt-Mopedleuchten dran. Das sind echte Funzeln. Schon vor einem Besuch der "Abenteuer Allrad" in Bad Kissingen hatte mich das Lichtthema umgetrieben. Bis dahin hatte ich zumindest herausbekommen, dass im Buggy 5 3/4-Zoll-Lampen verbaut werden. Die bekommt man bei Ersatzteilhändlern für Motorräder und Traktoren.

In Bad Kissingen präsentierten die Jungs von Quadix dann ihre neuesten Modell mit H4-Lampen. Sie gaben mir die Artikelnummer für die verbauten Hella-Einsätze und ich legte los. Die Einsätze (rund 80 Euro) orderte ich bei Partsrunner, die Lampen (rund 10 Euro) kaufte ich im Baumarkt, die Stecker (5 Euro) bei Conrad.

Kofferraum

Da der Buggy eigentlich ein Ackerschlepper ist, fehlt ein "Kofferraum". Der ungeschützte Zwischenraum zwischen Motorabdeckung und Rückwand taugt dafür nicht wirklich. Wohin bei einer längeren Ausfahrt also mit Jacken, Mützen und anderen Utensilien? Eine Lösung ist zum Beispiel dieses Topcase von Givi.

Um an den Motor zu kommen, muss das Topcase abgenommen werden. Das ist schnell gemacht, selbst wenn die Defekthexe unterwegs zuschlagen sollte - wovon ich bei guter Fahrzeugpflege mal nicht ausgehe. Alternativ ginge auch eine Spritzwasser-geschützte Alu-Kiste, wie sie für rund 60 Euro zum Beispiel >>> hier zu haben ist. Die habe ich mir für meinen Jeep Wrangler gekauft. Für den Buggy wäre sie nicht meine erste Wahl. Aber das ist Geschmackssache...

Räder-Wechsel

Die dicken Reifen des Buggy (links) unterstreichen seine Funktion als Fahrzeug fürs Gelände. Wer aber keine Allrad-Version hat und nahezu ausnahmslos auf der Straße damit fährt, ist schon bald von diesen Pneus genervt. Sie machen nicht nur sehr viel Lärm, sondern lassen den Buggy mit zunehmender Geschwindigkeit auf der Straße schwimmen. Ab 80 km/h wird das Lenken mitunter zur Schwerstarbeit.

Ich habe darum auf 205er Allwetter-Reifen (rechts) umgerüstet. Sie sehen (nach meinem Geschmack) auch recht schnuckelig aus und sind leise. Die in einigen Foren geäußerte Ansicht, solche Radialreifen seien härter und ließen sich schwerer lenken, kann ich nicht teilen. Nach meiner Erfahrung liegt der Buggy nicht härter auf der Piste. Das Lenken geht sogar einfacher als mit den dicken Ballons.

Befestigung der Verkleidungen

Als ich die hintere Kennzeichenhalterung angebracht habe, wollte ich sicher gehen, dass sich nicht in irgendwelchen Zwischenräumen Bohrspäne befinden. Darum entfernte ich die Plasteverkleidung gegenüber der Motorraumabdeckung. Obwohl ich die großen grauen Kappen vorsichtig abhebelte, zerbrachen vier Unterlegscheiben, auf denen diese Kappen sitzen. Es ist halt billiges sprödes Plaste. Das kann schon reißen, wenn die Schrauben zu fest angezogen werden.

Die Schrauben samt Unterleger und Kappen ersetzte ich durch Clips, wie sie heute in Autos üblich sind. Sie sind zwar etwas heller, sitzen aber fest und lassen sich auch schnell lösen. Die Schrauben der Türverkleidungen werde ich womöglich mit schwarzen Clipsen ersetzen.

Werkzeug, Warndreieck und anderes Nützliches

Mag sein, dass der Buggy vor allem ein Spaß-Freizeit-Fahrzeug ist. Doch wenn man damit im öffentlichen Straßenverkehr herumtuckert, muss das Gefährt wie ein normales Auto ausgerüstet sein. Warndreieck und Verbandszeug gehören dazu und eine Warnweste für den Fahrer. Zur Grundausstattung gehören diese Dinge nicht. Auch das mitgelieferte Werkzeug hat mich nicht überzeugt.

Ebenso fehlt ein Wagenheber. Da ich jedoch kein Ersatzrad mit mir herumschleppe, werde ich wohl darauf verzichten. Wahrscheinlich werde ich mir ein Abdichtungs-Set zulegen. Das ist klein und kostet selbst mit Kompressor nur zwischen 25 und 30 Euro.

Empfehlungen

Der Quadix-Buggy ist hierzulande keine Massenware. Darum gibt es Zubehör und Ersatzteile für das Wägelchen nicht an jeder Ecke. Bei Ersatzteilen kontaktiert die Werkstatt einfach die netten Bamberger. Ansonsten habe ich hier mal einige Links vermerkt, die ich für nützlich halte. Einfach auf die Logos klicken.

Bild "Buggy:logo_anton.png" Die Sachsen sind halt helle: Reifen-Anton hat ein großes Angebot und Preis und Leistung stimmen nach meiner Erfahrung.
Bild "Buggy:logo_quadverz.gif" Auf dieser Seite gibt es einen Rechner, mit denen Reifengrößen ins Zoll- bzw. metrische Format umgerechnet werden können.
Bild "Buggy:logo_reifensuch.png" Hier ist ein Rechner, mit dem recht zuverlässig Reifenumfänge berechnet werden können.
Bild "Buggy:logo_quadix_shop.jpg" Quadix hat bei Ebay einen Shop und bietet dort diverses Zubehör, Ersatzteile und Reifen an. Das Angebot konzentriert sich derzeit vornehmlich auf Quads.
Bild "Buggy:logo_wheels4fun.jpg" Dieser Shop konzentriert sich auf den Handel mit Quad-Reifen und -Felgen. Man muss etwas stöbern, da es keine Suche nach Reifendimensionen gibt.
Bild "Buggy:logo_moto24.png"Dieser Shop hat ein gut sortiertes und dabei preiswertes Angebot an Motorrad-Zubehör. Hier habe ich mein Givi-Topcase gekauft.
Bild "Buggy:logo_partsrunner.png" Bei Partsrunner ist nahezu jedes gängige Ersatzteil zu bekommen. Am einfachsten geht es mit einer Artikelnummer. Aber auch über die Fahrzeugauswahl kann man sich durchs Angebot hangeln.